Einmaliges Aufbauprojekt · üblicherweise 4 bis 6 Wochen · 3.500 € netto

Controlling und Liquiditätsplanung für KMU aufbauen

Ihre Buchhaltung ist vorhanden. Aber können Sie damit die nächsten Monate steuern?

Eine aktuelle Buchhaltung zeigt, was bereits passiert ist. Für fundierte Entscheidungen benötigen Geschäftsführer zusätzlich eine verlässliche Vorschau auf Liquidität, Umsatz, Kosten und Ergebnis. Wir entwickeln mit Ihnen ein praxistaugliches Controlling- und Liquiditätssteuerungssystem, das zu Ihrem Unternehmen, Ihren Daten und Ihren tatsächlichen Anforderungen passt.

  • Festpreis: 3.500 € netto
  • online durchführbar
  • für deutsche KMU
  • keine Softwarebindung

Buchhaltung allein ist noch keine Unternehmenssteuerung

Die Buchhaltung bildet überwiegend die Vergangenheit ab. Der aktuelle Bankstand ist eine wichtige Information, zeigt aber nicht, welche Beträge bereits wirtschaftlich gebunden sind und welche Zahlungen in den nächsten Wochen anstehen.

Steuern, Sozialabgaben, Kredite, Leasing, Investitionen, offene Forderungen und fällige Lieferantenrechnungen müssen gemeinsam betrachtet werden. Ohne strukturierte Vorschau werden Liquiditätsengpässe, Kostensteigerungen und Ergebnisabweichungen häufig erst erkannt, wenn der Handlungsspielraum bereits kleiner geworden ist.

Viele KMU verfügen grundsätzlich über ausreichend Daten. Es fehlt jedoch ein verlässlicher Prozess, der Zahlen regelmäßig zusammenführt, Abweichungen bewertet und Verantwortlichkeiten festlegt.

So viel Controlling wie notwendig. So wenig Komplexität wie möglich.

  • kurzfristige Liquiditätsvorschau
  • monatliche Ergebnisplanung
  • Plan-Ist-Abweichungen
  • relevante Unternehmenskennzahlen
  • finanzielle Frühwarnindikatoren
  • Reportingtermine und Verantwortlichkeiten
  • priorisierte Maßnahmen

Wann ein strukturierter Controlling-Aufbau sinnvoll ist

Bankstand statt Vorschau

Entscheidungen werden überwiegend nach dem aktuellen Kontostand getroffen.

Keine rollierende Planung

Es gibt keine verlässliche Liquiditätsvorschau für die kommenden Wochen.

Kein Plan-Ist-Vergleich

Umsatz und Kosten werden nicht regelmäßig mit einem Plan verglichen.

Auswertungen kommen zu spät

Berichte liegen verspätet vor oder werden nicht strukturiert besprochen.

Forderungen fehlen in der Vorschau

Offene oder überfällige Kundenforderungen werden nicht systematisch berücksichtigt.

Abgaben überraschen

Steuer- und Sozialabgabenzahlungen führen regelmäßig zu unerwartetem Liquiditätsbedarf.

Investitionen ohne Gesamtbild

Investitionen, Entnahmen oder Geschäftsführerbezüge werden nicht in einer Gesamtplanung abgebildet.

Zu viele oder keine Kennzahlen

Es gibt keine klare Auswahl jener Kennzahlen, die Entscheidungen tatsächlich unterstützen.

Unklare Aufmerksamkeitspunkte

Die Geschäftsführung kann nicht erkennen, welche Entwicklungen vorrangig beobachtet werden müssen.

Was nach dem Projekt vorhanden ist

  • rollierende Liquiditätsplanung für die nächsten 8 bis 13 Wochen
  • monatliche Vorschau für Umsatz, Kosten und Ergebnis
  • ausgewählte, unternehmensbezogene Steuerungskennzahlen
  • Plan-Ist-Vergleich mit klarer Abweichungslogik
  • definierte Frühwarnschwellen
  • Reportingkalender und Besprechungsrhythmus
  • klare Verantwortlichkeiten für Daten und Aktualisierung
  • priorisierter Maßnahmenplan
  • Abschlussbesprechung mit der Geschäftsführung

Leistungsumfang des Controlling-Aufbaus

Der genaue Standardumfang wird vor der Beauftragung abgegrenzt. Die sieben Leistungsbereiche bilden den fachlichen Rahmen des Aufbauprojekts.

01 · Ausgangssituation

Analyse der bestehenden Steuerung

  • Buchhaltungsdaten und vorhandene Auswertungen
  • offene Forderungen und Verbindlichkeiten
  • bestehende Planungen und Forecasts
  • Finanzierungsverpflichtungen
  • Informationswege, Verantwortlichkeiten und Reportingprozesse
02 · Liquidität

Aufbau einer rollierenden Liquiditätsplanung

  • Bankstände und erwartete Zahlungseingänge
  • offene Kundenforderungen und Lieferantenverbindlichkeiten
  • Personal, Sozialabgaben und Steuerzahlungen
  • Kredite, Leasing, Fixkosten und Investitionen
  • Einmalzahlungen sowie Entnahmen oder Geschäftsführerbezüge, soweit relevant
03 · Ergebnis

Aufbau einer Ergebnisplanung

  • Umsatzplanung
  • Personalkosten und wesentliche variable Kosten
  • Fixkosten und operatives Ergebnis
  • Investitionen und Finanzierung
  • einfache Szenarien und monatliche Plan-Ist-Abweichungen
04 · Kennzahlen

Festlegung relevanter Kennzahlen

  • Umsatz, Rohertrag oder Deckungsbeitrag
  • Personalkostenquote und operatives Ergebnis
  • Forderungsbestand und überfällige Forderungen
  • verfügbare Liquidität und Liquiditätsreichweite
  • Auftragsbestand und Plan-Ist-Abweichungen

Die endgültige Auswahl erfolgt individuell.

05 · Prozess

Entwicklung des Reportingprozesses

  • benötigte Daten und Datenquellen
  • Aktualisierungsrhythmus und Termine
  • Verantwortlichkeiten
  • Schwellenwerte und Besprechungsstruktur
  • Maßnahmenverfolgung
06 · Umsetzung

Maßnahmen- und Umsetzungsplan

  • erkannte Schwachstellen
  • kurzfristige Maßnahmen
  • mittelfristige Verbesserungen
  • Prioritäten, Verantwortlichkeiten und empfohlene Termine
07 · Geschäftsführung

Ergebnisworkshop

  • Was zeigen Planung und Kennzahlen?
  • Wo bestehen Risiken und Beobachtungspunkte?
  • Welche Maßnahmen haben Priorität?
  • Wie wird das System künftig weitergeführt?

Diese Unterlagen und Strukturen erhalten Sie

  • dokumentierte Analyse der bestehenden Steuerung
  • rollierende Liquiditätsplanung
  • einfache Ergebnis- und Unternehmensplanung
  • individuell abgestimmte Kennzahlenübersicht
  • Reportingkalender
  • Frühwarnindikatoren
  • Maßnahmen- und Umsetzungsplan
  • Ergebnisbesprechung
Technische Umsetzung: Es wird keine bestimmte Software versprochen. Die konkrete Lösung hängt von Datenlage, vorhandenen Systemen und dem vereinbarten Standardumfang ab.

So läuft das Projekt ab

Erstgespräch

Ausgangslage, Ziel und Projektgrenzen werden abgestimmt.

Unterlagen

Die vereinbarten Daten werden digital und sicher bereitgestellt.

Analyse und Aufbau

Planungsstruktur, Kennzahlen und Reportingprozess werden entwickelt.

Ergebnisworkshop

Planung, Risiken und Maßnahmen werden mit der Geschäftsführung besprochen.

Übergabe

Sie erhalten die vereinbarten Strukturen und den Umsetzungsplan.

Übliche Projektdauer: etwa vier bis sechs Wochen. Die Beratung kann grundsätzlich vollständig online durchgeführt werden.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Welche Unterlagen tatsächlich erforderlich sind, wird zu Projektbeginn festgelegt. Je nach Unternehmen werden insbesondere folgende Informationen benötigt:

  • BWA oder betriebswirtschaftliche Auswertungen
  • Summen- und Saldenlisten
  • offene Posten der Kunden und Lieferanten
  • aktuelle Bankstände
  • Kredit- und Leasingübersichten
  • Personalkosten
  • Steuer- und Abgabentermine
  • Investitionspläne, Budgets und interne Reports

Festpreis für den Controlling-Aufbau

3.500 € netto

Der Festpreis umfasst Analyse, Konzeption, Aufbau der vereinbarten Planungsstruktur, Ergebnisbesprechung, Dokumentation und Maßnahmenplan.

Controlling-Aufbau besprechen

Wichtige Projektgrenzen

Der genaue Projektumfang wird vor der Beauftragung abgegrenzt. Bei erheblich unvollständigen oder nicht auswertbaren Ausgangsdaten kann ein gesonderter Vorbereitungsaufwand erforderlich sein. Zusätzliche Leistungen werden nur nach vorheriger Abstimmung beauftragt.

Nicht im Festpreis enthalten

  • laufende Buchhaltung, Personalverrechnung oder Jahresabschlusserstellung
  • Steuer-, Rechts- oder Insolvenzberatung
  • Fortbestehensprognosen oder Sanierungsgutachten
  • umfangreiche Datenbereinigungen
  • individuelle Softwareentwicklung
  • ERP- oder BI-Implementierung
  • laufendes monatliches Controlling
  • Vor-Ort-Reisekosten

Einmaliger Aufbau oder laufende Begleitung?

Laufende Aktualisierung

KMU-Liquiditätscockpit

Geeignet, wenn eine monatliche Aktualisierung und Besprechung gewünscht wird oder das Unternehmen die Planung nicht selbst fortführen möchte.

Liquiditätscockpit ansehen
Laufende kaufmännische Steuerung

CFO-light / externe kaufmännische Leitung

Geeignet, wenn Geschäftsführung und internes Rechnungswesen dauerhaft bei Planung, Reporting und Maßnahmensteuerung unterstützt werden sollen.

Externe kaufmännische Leitung ansehen

Kann die Beratung durch die BAFA gefördert werden?

Für betriebswirtschaftliche Unternehmensberatungen können unter bestimmten Voraussetzungen Zuschüsse des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, BAFA, in Betracht kommen.

Ob das anfragende Unternehmen, das konkrete Beratungsprojekt und die beauftragte Beratungseinheit die jeweiligen Fördervoraussetzungen erfüllen, wird ausschließlich durch die zuständigen Stellen geprüft. Eine Förderung, eine bestimmte Förderhöhe oder eine Bewilligung können daher nicht zugesagt werden.

Wenn eine Förderung geprüft werden soll, muss dies unbedingt vor Abschluss des Beratungsvertrags und vor Beginn der Beratung angesprochen werden.

Mögliche Förderung vorab besprechen

Controlling aus der Praxis des Rechnungswesens

Mehr als 30 Jahre Erfahrung

Praxis in Rechnungswesen, Controlling und kaufmännischer Steuerung.

Operative Finance-Erfahrung

Erfahrung als Interim Finance Lead und in kaufmännischen Leitungsfunktionen.

Buchhaltung und Planung verbunden

Die vorhandenen Buchhaltungsdaten werden in Planung, Reporting und Maßnahmen übersetzt.

Österreich und Deutschland

Erfahrung mit österreichischen und deutschen Unternehmen und Rechnungswesenstrukturen.

Fokus auf KMU

Keine überdimensionierte Konzernlösung, sondern ein System für die tatsächliche Unternehmensgröße.

Direkter Austausch

Die Zusammenarbeit erfolgt unmittelbar mit der Geschäftsführung und den verantwortlichen Mitarbeitern.

Fragen zum Controlling-Aufbau

Für welche Unternehmen ist das Projekt geeignet?

Für KMU, die bereits über Buchhaltungsdaten verfügen, aber keine belastbare Struktur für Liquiditätsplanung, Ergebnisvorschau, Kennzahlen und regelmäßiges Reporting haben.

Ist das Projekt auch für kleine Unternehmen geeignet?

Ja. Umfang und Komplexität werden an die Größe, Datenlage und tatsächlichen Anforderungen des Unternehmens angepasst.

Muss eine bestimmte Software vorhanden sein?

Nein. Zunächst wird geprüft, welche Daten und Systeme bereits vorhanden sind. Die Lösung soll möglichst auf den bestehenden Strukturen aufbauen.

Ersetzt das Projekt die Buchhaltung?

Nein. Das Controlling ergänzt die Buchhaltung um Vorschau, Planung, Kennzahlen und regelmäßige Steuerung.

Wird auch die laufende Aktualisierung übernommen?

Die laufende Begleitung ist nicht Bestandteil des Aufbauprojekts. Sie kann separat als Liquiditätscockpit, Managementreporting oder CFO-light-Begleitung vereinbart werden.

Kann das Projekt gefördert werden?

Für betriebswirtschaftliche Beratungen können unter bestimmten Voraussetzungen Förderprogramme, insbesondere eine mögliche BAFA-Förderung, in Betracht kommen. Die Förderfähigkeit und Bewilligung werden ausschließlich durch die zuständigen Stellen geprüft. Eine Förderung kann nicht zugesagt werden.

Wann darf bei geplanter Förderung mit der Beratung begonnen werden?

Bei einer beabsichtigten Förderung muss das Förderverfahren vor Vertragsabschluss und Beratungsbeginn geprüft werden. Das Thema sollte daher bereits bei der ersten Anfrage angesprochen werden.

Was passiert, wenn die Buchhaltungsdaten unvollständig sind?

Der Zustand der Daten wird zu Projektbeginn geprüft. Umfangreiche Bereinigungen oder Nacharbeiten sind nicht automatisch im Festpreis enthalten und werden nur nach vorheriger Abstimmung durchgeführt.

Controlling-Aufbau besprechen

Schildern Sie kurz, was Ihnen derzeit bei Planung, Liquidität oder Reporting fehlt. Im Erstgespräch wird geklärt, ob das Aufbauprojekt zu Ihrer Ausgangslage passt und wie der Standardumfang sinnvoll abgegrenzt werden kann.

Bitte übermitteln Sie über dieses Formular keine Buchhaltungsunterlagen, Bankdaten oder sonstigen sensiblen Finanzunterlagen.